Leben auf Gran Canaria

Leben und arbeiten als Auswandererin auf Gran Canaria

Meine Fitness :-)

Februar 14th, 2014

Beim heutigen Webmasterfriday geht es um das Thema von Sinn und Unsinn von Fitnessgadgets.

Und eigentlich ist das gar nicht mein Thema, aber ich musste so lachen, als ich gesehen habe, das es direkt drei Absagen unter dem Aufruf der Beteiligung gab.

Also, ich hab auf meinem Handy eine solche Spielerei. Die kann Schritte zählen, was bei den Weihnachtseinkäufen sehr amüsant war und sie erzählt einen wie viele Kalorien ein Essen hat, wenn man ein Foto davon macht. In meinem Bekanntenkreis stieß diese Zusatzfunktion, die ich vorher gar nicht entdeckt hatte, auch gleich auf große Resonanz, aber vor allem, weil man es gut austricksen kann. Wenn man nämlich von einem panierten Schnitzel die Garnitur, in diesem Fall die Zitrone, möglichst groß ins Bild bekommt, braucht man mit Hilfe dieses Spielzeugs beim Essen gar kein schlechtes Gewissen haben, dann hat das Schnitzel kaum Kalorien aber ganz viel Vitamine 🙂

Unser Hund beim Relaxen

Mein Fitness Gadget – ja, so ein Hund muss auch mal seine Energien aufladen.

Ansonsten kommt diese Fitnessapp gerne mal im Sommer zum Einsatz, um sich und anderen zu beweisen, dass man auch bei 36 Grad im Büro (Gran Canaria hat auch seine Nachteile) arbeiten kann und heldenhaft auf den Klimakiller Klimaanlage verzichtet. Dafür könnte man natürlich auch ein normales Thermometer nehmen, dafür könnte man dann ja immer noch ein Beweisfoto machen. Mit App ist es aber viel lustiger. Jetzt im Winter kommt das Thermometer auch zum Einsatz, wir sind in Spanien als Raucher zum Ausgehen auf der Terrasse verdammt, und da will man doch ab und an wissen, ob es nun nur 18 oder doch nur 16 Grad sind 🙂

Da ich also eine Fitnessapp habe, ist mein Handy gleichzeitig mein Fitnessgadget. Ich glaube, dass ich darüber auch den Spielplan der spanischen Liga abrufen kann und weiß, wenn ich wieder fiebernd vorm Fernseher sitzen kann, zählt nicht?

Auch wenn ich irgendwo mal gelesen habe, dass diese Schrittzähler dazu führen, dass man sich tatsächlich mehr bewegt, für mich ist das nichts. Ich hab dann zwar mal ganz kurz mit so einem eigenen Gadget für diese Zählerei geliebäugelt, aber das einzige Model, das mir von den Funktionen gefallen hatte, gleicht sämtliche Daten irgendwie nur über das Internet ab. Und das ging mir dann doch zu weit.

Mein Fitness Gadget funktioniert auch im Meer

Das funktioniert sogar im Meer und da sogar besonders gut. Unser Labrador Tonko im Einsatz bei der Ballrettung aus dem Atlantik.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Menschen gibt, für die diese Gadgets ihren Sinn haben. Ich gehöre nicht dazu. Mein Gadget, dass mich zumindest daran erinnert, regelmäßig frische Luft zu bekommen und mich zu bewegen, hat vier Beine, wedelt freudig mit der Rute und ist immer zum Ballwerfen aufgelegt. Ich müsste zwar mal deutlich mehr für mich machen, aber dafür müsste ich meine Faulheit überwinden und dabei hilft kein technisches Spielzeug dieser Welt.

Ach, dass mit dem Schrittzählen mit dem Handy habe ich irgendwann gelassen. Inzwischen weiß ich, dass ich durchschnittlich 12.000 Schritte Gassi gehe am Tag, und lieber werfe ich in Ruhe Ball, als dass ich mich vom Mobil ablenken lasse.

So, dass waren meine knapp 500 Schritte eh Wörter zum Thema Fitnessgadget im Rahmen des Webmasterfridays.


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