Leben auf Gran Canaria

Leben und arbeiten als Auswandererin auf Gran Canaria

Seit Wochen wollen wir ja endlich mal Fisch grillen. Seit dem streiche ich immer sehr unentschlossen im Mercadona und Carefour an der Fischabteilung vorbei und habe auch schon mein Vokabular dementsprechend erweitert. Aber so richtig getraut habe ich mich eben nie. Auch wenn die Fische da immer sehr gut aussahen.

Am Samstag sind wir dann nach Vecindario gefahren, Fisch kaufen. Aber nicht im Carefour sondern bei einem kleinen Fi

Fischhändler Vecindario

Fischhändler in Vecindario, Gran Canaria, in der Calle la Cerruda.

ler. Und zwar waren wir bei dem Fischhändler in der Calle la Cerruda, etwas oberhalb vom Cash Converters in Vecindario, gleich gegenüber der Markthalle.

Die Auswahl war gut. Forelle gab es allerdings nicht. Aber dafür Wolfsbarsch (Lubina), Dorada (Goldbrasse) und Rotbrasse (Breca). Für fünf Fische habe ich 25 Euro gezahlt. Leider leider habe ich mir das Gewicht nicht gemerkt. Aber es war eine gute Tüte voll.

Von da ging es erst einmal, den Fisch natürlich gut gekühlt, zum Kaffee trinken und erholen von diesem Einkauf ins Mama Gata. Und wie es der Zufall so will, ausgerechnet wenn wir Fisch grillen wollen, wird ein toter Wal abgeschleppt (Toter Wal vor Gran Canaria). Wobei Wale natürlich keine Fische sind, aber immerhin auch Meeresbewohner.

Frischen Fisch grillen

Einmal frischen Fisch vom Grill genießen: Dorada, Rotbrasse und Wolfsbarsch.

Am Abend haben wir dann Grillkohle ausgepackt und die Fischgrillzangen herausgekramt. Die Zubereitung war sehr einfach: Fisch waschen, mit Zitrone und Kräutern füllen und ab in die Fischzange damit und dann auf den Grill. War sehr lecker. Mein Favorit ist nun der Wolfsbarsch. Wenn auch die Dorada sehr lecker war, aber bei dem Wolfsbarsch war das mit den Gräten irgendwie unkomplizierter. Dazu gab es einfach nur Kräuter-Knoblauchbutter und ein wenig Salat. Viel mehr brauchte es eben nicht. Rezepte Fisch grillen – wer es auch mal versuchen will. Ist wirklich ganz einfach. Aber ich gebe zu: Im Kühlschrank standen für den Notfall Bratwürste bereit. Die bekommen nun in den nächsten Tagen ihren großen Einsatz auf dem Grillrost.

Pappsatt wie sonst beim Grillen waren wir zwar alle nicht, aber da ja im Anschluss noch Fußball war, war das auch ganz gut so.


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